05.10.2015

HP Racing mit Pech beim Finale im ADAC GT Masters

Schnellste Runde für Bernd Schneider im freien Training

Schäden in beiden Rennen

Positiver Gesamtrückblick auf die Saison 2015 im GT Masters

Bei spätsommerlichem Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen bis über 20 Grad zum einen und herbstlicher Wetterlage zum anderen erlebten 18.000 Zuschauer ein spannendes Finalwochenende beim ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring.


Gut nutzen konnte das Team die freien Trainings am Freitag in ihrem gold-schwarzen Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Die beiden Rennfahrer Bernd Schneider (DEU) und Hari Proczyk (AUT) fuhren den SLS beim letzten freien Training in dieser Saison zur Bestzeit.
Am späten Nachmittag stellte Proczyk dann im ersten Qualifying den Mercedes-Benz auf P12, Schneider in seinem Qualifying auf P10.

Kurz nach dem Start des ersten Rennens am Samstag gab es in der dritten Kurve gleich mehrere Kollisionen in die der Flügeltürer des Österreichers verwickelt und an der Radaufhängung beschädigt wurde.

Die Rennleitung unterbrach das Rennen an dieser Stelle und HP Racing versuchte, diese Pause zur Reparatur des Wagens zu nutzen, um dann beim Restart wieder dabei zu sein.

Die Mechaniker stellten in der Box aber einen größeren Schaden fest, der in der Kürze der Zeit nicht wiederhergestellt werden konnte.

Das Team musste den Wagen in der Box stehen lassen und das Rennen beenden.

Dunkle Wolken und eine regennasse Fahrbahn gab es beim Start zum zweiten Rennen am Sonntag. Rutschige Verhältnisse führten schon in ersten Rennphase sehr schnell zu Unfällen, denen mehrere Safetycar-Phasen folgten und so konnte kein wirkliches Renngeschehen aufkommen. Der Mercedes-Benz von HP Racing wurde bei einem Unfall hinten berührt und verlor dabei Teile der Heckschürze. Bernd Schneider und Hari Proczyk versuchten dennoch das Beste aus der Situation zu machen und pushten nach Möglichkeit, aber aufgrund der Beschädigung am Auto konnte kein Punkterang mehr erreicht werden.


Bernd Schneider: „Das Qualifying war bei uns nicht ganz so optimal. Zudem lagen die Rundenzeiten alle sehr nah zusammen, so dass es schwer war, eine bessere Platzierung zu erreichen. Bei den Rennen haben wir am Wochenende wirklich Pech gehabt, der Renngott war nicht auf unserer Seite.

In beiden Rennen wurde unser Auto beschädigt, was mir für das Team sehr leidtut, denn das hat immer viel Arbeit und Kosten zur Folge.
Das noch junge Team HP Racing hat während ihrer ersten Saison einen tollen Job gemacht, ebenso ein großes Lob für den Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Glückwünsche an das Meisterteam, die im Mercedes-Benz noch beim letzten Rennen den Titel geholt haben.“


Hari Proczyk (Teamchef): Die freien Trainings liefen ganz gut und wir dachten, dass wir an dem Wochenende was erreichen können. Bei den Qualifyings ging es sehr eng zu und da hat es für ein besseres Ergebnis nicht ganz gereicht. Wir waren auch mit dem Setup des Autos nicht ganz zufrieden. Zu den Rennen gibt es nicht viel zu sagen, wir hatten in beiden Pech und das Auto wurde jedes Mal beschädigt.
Ich bin aber mit unserer ersten Saison sehr zufrieden, wir konnten uns immer steigern und die Jungs haben immer einen Top-Job abgeliefert.
Den Meistern im ADAC GT Masters möchte ich zu ihrem Titel gratulieren, das war bis zum Schluss schon sehr knapp.“


20.09.2015

HP Racing mit Punkteausbeute beim ADAC GT Masters in Zandvoort

Bernd Schneider und Hari Proczyk im Mercedes-Benz SLS AMG GT3

Gute Leistungen mit spannenden Zweikämpfen

Finale im GT Masters schon in zwei Wochen auf dem Hockenheimring

Bei sonnigem Herbstwetter gingen die Protagonisten des ADAC GT Masters am Wochenende auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort in die vorletzte Runde der spannenden Sportwagenserie. Die Rundstrecke an der Nordseeküste fordert Fahrer und Auto besonders heraus, da es nur wenige Möglichkeiten zum Überholen gibt und die Strecke unterschiedlichen Grip hat.

Der schwarz-goldene Mercedes-Benz SLS AMG GT3 vom jungen Team HP Racing war in Zandvoort mit dem Rekord-DTM-Meister Bernd Schneider (DEU) und dem Teamchef Hari Proczyk (AUT) auf Punktejagd unterwegs. Noch vor zwei Wochen konnte HP Racing in Barcelona (ESP) das 24h-Rennen im gleichen Fahrzeug für sich entscheiden.

Durchwachsene Ergebnisse gab es für HP Racing in den Sessions am Freitag. Hari Proczyk setzte den Flügeltürer in seinem Qualifying auf P13, Bernd Schneider auf P14. Beide holten damit einen Startplatz in Reihe sieben für die Rennen am Samstag und am Sonntag.

Unter trockenen Bedingungen ging Hari Proczyk am Samstag auf dem 4.307m langen Kurs ins erste Rennen. Nach einem guten Start konnte sich der Österreicher schon in der ersten Runde um einen Platz verbessern und behauptete diesen während seines gesamten Stints bis zum Pflichtboxenstopp.
Bernd Schneider übernahm den SLS nach einer einwandfreien Übergabe von Proczyk, reihte sich in das Renngeschehen wieder ein und lieferte sich bis zum Ende des Rennens einen starken Fight mit Uwe Alzen im BMW und Nick Catsburg im Lamborghini, aus dem Schneider als Sieger hervorging und den Mercedes-Benz auf Platz 6 liegend ins Ziel fuhr.

Auch beim zweiten Rennen am Sonntag waren die Rennbedingungen sehr gut. Bernd Schneider startete von P14, musste während der Startprozedur Platzierungen abgeben, machte diese in seinem Stint aber wieder gut. Ein geplant später Boxenstopp nutzte Schneider, um Positionen gut zu machen und den SLS weiter nach vorne zu bringen.
Nach dem Fahrerwechsel ging Hari Proczyk auf P11 liegend in die zweite Rennhälfte. Eine Safety-Car-Phase 20 Minuten vor Schluss ließ das gesamte Fahrerfeld noch einmal zusammenrücken und brachte somit zusätzliche Spannung in die letzte Viertelstunde. Der Österreicher pushte in den letzten Minuten noch einmal, überholte und konnte den Mercedes bis zum Ende des Rennens auf P9 vorfahren.

 

Hari Proczyk verteidigt mit diesem Ergebnis vom Wochenende seinen vierten Platz in der Meisterschaftswertung mit 107 Punkten.

Hari Proczyk (Teamchef): „Mit unserem Setup hatten wir am Wochenende nicht unbedingt ins Schwarze getroffen. Die Qualifyings liefen somit nicht gut für uns und wenn man in Zandvoort von weiter hinten losfahren muss, dann sind die Chancen nicht so toll. Es gibt wenig gute Überholmöglichkeiten. Bei den Rennen lief das Auto dann besser und ich konnte sogar Plätze gut machen. Unter diesen Umständen sind wir mit dem Ergebnis auch zufrieden. Für das Finale in zwei Wochen haben wir uns mehr vorgenommen, da möchten wir schon vorne mitreden.“

Bernd Schneider: „Wir haben am Wochenende am Auto einiges verändert und versucht, es besser zu machen. Unser Qualifying-Speed war zu langsam und das ist für die Strecke in Zandvoort eine schlechte Voraussetzung um auch ein gutes Rennergebnis einzufahren. Auf dieser Strecke ist es sehr wichtig, ein gutes Setup zu finden.
Bei den Rennen haben wir dann aber das Maximale herausgeholt und sind mit den Ergebnissen ganz zufrieden.
Wir freuen uns jetzt auf Hockenheim, gehen mit vielen Erwartungen dort ins Finale und hoffen auf ein gutes Qualifying und auch einen Platz auf dem Podium.“

In zwei Wochen, vom 2.-4. Oktober 2015, findet das Finale im ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring statt. HP Racing startet dort wieder Bernd Schneider und Hari Proczyk im Mercedes-Benz SLS AMG GT3.


30.08.2015

HP Racing sammelt Meisterschaftspunkte im ADAC GT Masters

Starke Leistung von HP Racing in beiden Rennen

Hari Proczyk erobert Gesamtplatz vier zurück

Bernd Schneider in Zandvoort und Hockenheim wieder dabei

Bei der sechsten Veranstaltung des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring war das Team HP Racing mit Andreas Simonsen (SWE) und Hari Proczyk (AUT) im Einsatz. Mit ihrem gold-schwarzem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 konnten beide in dieser Saison schon drei Podiumsplätze miteinander feiern.

Die Freitags-Trainings fanden unter regnerischen Bedingungen statt, so konnten keine wirklichen Erkenntnisse für die Qualifyings und Rennen gewonnen werden, da am Samstag und am Sonntag bestes Wetter herrschte und somit auf der Strecke komplett andere Voraussetzungen gegeben waren.

Proczyk holte am Samstagmorgen in seinem Qualifying unter noch etwas feuchten Streckenverhältnissen mit einer Zeit von 1:21.515 P9 und damit einen Startplatz in Reihe fünf für das erste Rennen am Samstag. Simonsen stellte mit 1:20.591 seinen Flügeltürer auf P7 für das Sonntagsrennen.

Beim Rennstart am Samstag kam der Österreicher Proczyk sehr gut weg, konnte sich hier bereits um eine Position auf P8 verbessern und diese auch im weiteren Verlauf seines Stints kontrolliert behaupten. Nach 22 Runden Renndistanz übernahm Teamkollege Simonsen bei einem einwandfreien Boxenstopp den Rennwagen und konnte sich auf P6 ins Fahrerfeld einreihen. Der Schwede lieferte sich mit einem Markenkollegen spannende Zweikämpfe, bei dem die Positionen mehrfach getauscht wurden. Gleichzeitig musste Simonsen permanent Angriffe eines Audi R8 abwehren und konnte am Ende dieses Duell für sich entscheiden. Auf P6 liegend beendet er ein spannendes und knappes Rennen.

Satte 32 Grad zeigte das Thermometer am Sonntag zu Beginn des Rennens. Nachdem die Ampel auf Grün umgesprungen war, konnte Simonsen seinen SLS beim fliegenden Start gleich optimal positionieren, machte so sehr früh drei Plätze gut und fuhr den Flügeltürer souverän auf P4 bis zum obligatorischen Fahrerwechsel zur Hälfte des Rennens. Der Wechsel wurde vom Team schnell und fehlerfrei durchgeführt, so dass Proczyk wieder auf P4 ins Renngeschehen eingreifen konnte. Hier konnte Proczyk, trotz beginnenden Übersteuerns seines Mercedes, die Angriffe von Stolz im Bentley anfangs abwehren. Später musste der Österreicher wegen den stark abbauenden Reifen seinem Angreifer Position vier überlassen und überfuhr die Ziellinie nur knapp dahinter als Fünfter.

 

Andreas Simonsen: „Wir hatten am Freitag Regenwetter und konnten uns so nicht gut auf das Qualifying und auf die Rennen vorbereiten, da diese unter trockenen Bedingungen stattfanden. Aber das Team hatte immer einen Top-Wagen mit optimalem Setup hingestellt, egal ob mit oder ohne Regen.

Im ersten Rennen hatten wir etwas Pech, da wir uns nach dem Fahrerwechsel hinter dem Safety-Car einordnen mussten, sonst wäre da sicher mehr drin gewesen. Aber das Rennen war gut, gegen P6 gibt es nichts zu sagen.

Mein Auto war heute für das Qualifying wirklich top und ich erwischte zwei gute Runden, aber ein weißer Audi hat mich ein bisschen aufgehalten, sonst hätte ich bestimmt eine bessere Zeit erreicht. Wir waren wieder bester Mercedes und P7 war gut.

Heute beim Rennen hatte ich einen guten Start und konnte gleich drei Plätze nach vorne fahren. Auch hier war das Auto wieder spitze und es hat Spaß gemacht, damit zu fahren.“

 

Hari Proczyk (Teamchef): „Der Freitag mit den freien Training war wegen des Wetters eigentlich nicht nutzbringend, aber Andreas (Simonsen) hatte dennoch seine Runden gedreht und Abstimmungsarbeiten für alle Fälle durchgezogen.

Die Verhältnisse beim Qualifying am Samstag war etwas schwierig, da morgens die Strecke noch sehr feucht war und wir etwas zu früh draußen waren. Vielleicht hätten wir später eine bessere Zeit erreicht. Mit P9 war ich aber zufrieden.

Beide Rennen waren am Wochenende sehr gut, wir hatte eine solide Basis und das Auto ist gut gegangen. Im Vergleich zu dem anderen Mercedes-Team beim GT Masters das die Gesamtwertung anführt, können wir unsere Leistung als sehr gut bezeichnen. Dass der Sachsenring nicht die Mercedes-Strecke ist, wussten wir schon vorher.

Das Team hatte wieder einwandfreie Arbeit geleistet und man merkt, dass es gut zusammenwächst und immer besser wird.

Jetzt schauen wir nach Zandvoort und freuen uns auf den Einsatz dort.“

 

Das Rennen in Zandvoort findet in drei Wochen vom 18.-20. September statt. Dort wird sich, wie auch beim Finale in Hockenheim, Bernd Schneider (DEU) das Cockpit mit Hari Proczyk teilen.


16.08.2015

HP Racing mit erfolgreichem Einsatz auf dem Nürburgring

Bernd Schneider und Hari Proczyk im Mercedes-Benz SLS AMG GT3

Positiver Auftakt in die zweite Saisonhälfte beim ADAC GT Masters

Team nimmt 24 Punkte aus beiden Rennen mit

Nach der Sommerpause im ADAC GT Masters versammelten sich die GT3-Teams am vergangenen Wochenende am Nürburgring. Der Österreicher Hari Proczyk startet in dieser Saison beim GT Masters mit seinem jungen Team auf einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und konnte in der ersten Saisonhälfte schon Podiumserfolge feiern. Für den Wettkampf in der Eifel holte sich Proczyk den fünffachen DTM-Sieger und sehr erfolgreichen GT-Rennfahrer Bernd Schneider (DEU) wieder ins Auto, der für das Team in dieser Saison bereits eine Pole-Position herausfahren konnte.

Die Wetterbedingungen waren für die freien Trainings und Qualifyings am Freitag waren gut. Bei trockener Fahrbahn und Temperaturen um die 20 Grad erreichte das Team in den Zeittrainings die Plätze 15 (Hari Proczyk) und 9 (Bernd Schneider). 

Zum Rennstart am Samstag hatte sich das Wetter geändert und dunkle Wolken kündigten Regen an. Hari Proczyk startete aus Reihe acht und konnte sich schon in der ersten Runde um sieben Plätze nach vorne kämpfen. Einsetzender Regen zwang das Team, den Flügeltürer in Runde 9 zum Reifenwechsel an die Box. Proczyk fuhr den Rest seines Stints unter heftigem Regen und übergab zum Pflichtstopp zur Hälfte des Rennens den SLS an Bernd Schneider. Schneider ging sofort auf Angriff und befand sich in einige Runden später schon auf P6. Nach spannenden Kämpfen und einigen Positionswechseln überfuhr Schneider mit dem SLS die Ziellinie auf P6.

Nach einer Entscheidung der Rennleitung wurden zwei Teams nachträglich wegen eines Regelvergehens mit Zeitstrafen belegt und verloren dadurch ihre Platzierungen. HP Racing wurde somit als viertplatziertes Team und bester Mercedes-Benz für das Samstagsrennen gewertet.

Am Sonntag hatte sich der Regen bei kühlen 13 Grad in der Eifel festgesetzt und wegen der schlechten Wetterbedingungen wurde das morgendliche Warm-Up von offizieller Seite her abgesagt. Bis zum Beginn des Rennens um 13:15 Uhr änderte sich an der Wettersituation nicht sehr viel, es blieb feucht und kalt.

Bernd Schneider ging von P9 aus ins Rennen, wurde aber vom frühen Einsatz des Safety-Cars für mehrere Runden auf Position gehalten und verbesserte sich bis zum Boxenstopp auf P8.

Der Fahrerwechsel fand während einer weiteren Safety-Car-Phase statt. Proczyk übernahm den Mercedes-Benz und reihte sich auf P6 wieder ins Geschehen ein.

Immer wieder attackierte er den vorausfahrenden Baumann im BMW und verteidigte gegen Angreifer von hinten. Der Österreicher behielt die Nerven und holte nach 60 Minuten Rennzeit einen verdienten P5.


Bernd Schneider: „Im freien Training waren wir nicht so happy mit unserem Setup. Im Qualifying war unser Setup schon besser, aber noch nicht so optimal. In den Rennen lief es dann aber sehr gut, wir haben viel und gut gekämpft und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“


Hari Proczyk (Teamchef): „In den beiden freien Training im Trockenen waren wir noch sehr weit vom Optimum entfernt. Einen Schritt nach vorne haben wir dann im Qualifying machen können. Bernd (Schneider) hat das Maximum herausgeholt, bei mir haben noch 2-3 Zehntel gefehlt. Das Rennen am Samstag war sehr chaotisch, aber wir haben mit P4 einen guten Job gemacht, denn bei diesen Wetterbedingungen sind Platzierungen zwischen weit vorne und weit hinten immer möglich. 

Das zweite Rennen heute war sehr gut, wir hatten die Pace, die uns vorher an diesem Wochenende etwas fehlte. Wir hatten dafür das optimale Setup gefunden.

Das Team hat super funktioniert, Bernd hat auch wieder einen Top-Job gemacht und wir können einige Punkte (24) mit nach Hause nehmen.“

 

Das nächste Rennen im ADAC GT Masters findet in zwei Wochen auf dem Sachsenring statt.


05.07.2015

Podiumsplatzierung für HP Racing auf dem Lausitzring

• Spannender Rennkrimi im ersten Rennen
• P2 beim Samstagsrennen
• Team sammelt wichtige Punkte in der Meisterschaft

Mit dem Rennwochenende auf dem Lausitzring schließt das ADAC GT Masters die erste Hälfte der Saison 2015 ab. Das noch junge und erfolgreiche HP Racing Team geht in dieser Serie mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ins Rennen und an diesem Wochenende saßen Andreas Simonsen (SWE) und Hari Proczyk (AUT) im Auto und kämpften bei teilweise extremen Lufttemperaturen von über 34° um Platzierungen.

Bei den Qualifying-Sessions konnten die beiden Piloten P6 (Hari Proczyk) und P11 (Andreas Simonsen) in dem sehr starken Starterfeld holen.

 

Der Rennstart am Samstag fand unter sehr heißen Bedingungen statt. Das Thermometer zeigte 35° Lufttemperatur an, auf dem Asphalt wurden knapp 50° gemessen.

Hari Proczyk, von P6 gestartet, behielt während des Starts seine Position, als kurz nach einem Unfall während der Startphase das Safety-Car auf die Strecke kam und wenig später das Rennen wegen einer langen Ölspur komplett unterbrochen wurde.

Nach dem Restart ging Proczyk wieder von P6 ins Rennen, blieb bis kurz vor Ende des Boxenstopp-Zeitfensters auf der Strecke und konnte damit schon einigen Vorsprung gewinnen. Ein perfekter Boxenstopp brachte Simonsen auf P3 liegend wieder ins Geschehen. Der Schwede hängte sich sofort an den zweitplatzierten BMW und suchte sich bis zum letzten Moment die perfekte Möglichkeit, an ihm vorbeizugehen. In der letzten Runde erkannte Simonsen seine Chance, überholte auf den letzten Metern vor der Ziellinie und setzte sich mit einem Abstand von nur 0,039 Sekunden vor den BMW. Beim Team herrschte große Freude über P2 und einen Platz auf dem Podium beim ersten Rennen.

 

Das Rennen am Sonntag, bei dem Andreas Simonsen ins Rennen ging, musste vom Team leider vorzeitig abgebrochen werden. In Runde 14, noch vor dem Fahrerwechsel, stellte Simonsen eine Fehlfunktion an den Bremsen des Fahrzeuges fest. Er fuhr umgehend die Box mit seinem Flügeltürer an und musste das Auto dort stehen lassen.

 

Hari Proczyk (Teamchef): „Insgesamt bin ich wieder sehr zufrieden. Unser Team hat hervorragende Arbeit geleistet und einen großen Beitrag für den Podiumsplatz am Samstag geleistet. In meinen Qualifyings kann ich in der Regel nicht so gut punkten, deswegen war ich mit dem erreichten P6 im Zeittraining am Freitag sehr zufrieden gewesen. Im ersten Rennen hatten wir einen guten Speed und wählten einen späten Boxenstopp, der perfekt war und Andreas hat danach hart gekämpft. Beim Rennen am Sonntag mussten wir vorzeitig aufgeben. Das ist schade, aber wir haben ja vom Rennen am Samstag einige Punkte mitgenommen.“

 

Andreas Simonsen: „Beim Qualifying hatten wir noch nicht das richtige Setup für das Auto gefunden. Deswegen war mein Ergebnis auch nicht so zufriedenstellend. Für das Rennen hat das Team den SLS optimal vorbereitet und wir hatten einen guten Speed mit dem Auto. Der Boxenstopp war perfekt und ich konnte Uwe (Alzen) im BMW noch in letzter Sekunde erfolgreich attackieren, nachdem ich bemerkt hatte, dass er etwas Probleme mit seinen Hinterreifen hatte. Ich wusste, dass ich nur eine Chance habe und die hatte ich dann auch genutzt.“


21.06.2015

HP Racing mit Bernd Schneider in den Ardennen beim ADAC GT Masters

• Schneider mit Rekordrunde im Mercedes-Benz SLS AMG GT3

 •Starke Regenfälle verzögern den Rennstart am Sonntag

• Stop and Go – Strafe verhindert Podium

 

Nach einem Jahr Pause fand am letzten Wochenende wieder das ADAC GT Masters auf der Rennstrecke im belgischen Spa-Francorchamps statt, auf der im August auch die Formel 1 gastieren wird. Die anspruchsvolle 7km lange Strecke mit Berg- und Tal-Fahrten fordert die Piloten und das Material. Zudem haben die Teams dort immer wieder mit schnell sich wechselndem Wetter zu kämpfen.

Hari Proczyk ist mit seinem noch jungen HP Racing Team in dieser Saison mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beim GT Masters dabei und konnte bereits Podiums-Erfolge feiern. Erstmals in dieser Serie dabei ist der DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (DEU), der Hari Proczyk auf der Jagd nach Punkten unterstützen wird.

 

Bei den freien Trainings unter nassen Bedingungen am Freitag konnten die beiden Piloten ihren Flügeltürer auf P1 im ersten und auf P2 im zweiten freien Training setzen. Im kurz darauf folgenden Qualifying holte Hari Proczyk in seinen Stint P13, Bernd Schneider stellte bei seinem Debüt in dieser Serie gleich einen neuen Rekord auf und fuhr mit einem Rundenschnitt von 182 km/h die schnellste jemals im ADAC GT Masters gefahrene Runde. Belohnt wurde er dafür mit der Pole-Position für das Rennen am Sonntag.

 

Trockene Fahrbahn, aber dunkle Regenwolken fanden die Piloten am Samstag zum Rennstart vor. Proczyk, von P13 ins Rennen gegangen, konnte sich beim Rennstart um zwei Positionen nach vorne verbessern und brachte Platz 11 zum obligatorischen Fahrerwechsel, der zwischen der 25. und 35. Minute stattfinden muss, in die Box. Schneider übernahm nach einem perfekten Boxenwechsel und reihte sich auf dem gleichen Platz wieder ins Renngeschehen ein.

Im weiteren Verlauf seines Stints zeigte Schneider spannende Positionskämpfe mit dem Audi R8 von Sandström. Durch das Ausscheiden eines Audi und Strafsekunden für andere Fahrer wurden Bernd Schneider und Hari Proczyk letztendlich auf Platz sieben gewertet.

 

Während der Einführungsrunde zum zweiten Rennen am Sonntag begann es stark zu regnen. Die Rennleitung entschied, das Rennen per roter Flagge abzubrechen. Den Teams wurde so die Möglichkeit gegeben, während der neuen Startaufstellung auf Regenreifen zu wechseln, bevor das Wet Race erneut gestartet wurde. Bernd Schneider blieb beim Restart vorne und behielt den ständig angreifenden Ludwig hinter sich, der auch in einem Mercedes-Benz unterwegs war.

Das Safety-Car kam später zum Einsatz und ließ das gesamte Fahrerfeld wieder zusammenrücken. Schneider blieb beim Restart erneut vorne und musste jetzt die Angriffe von Keilwitz in der Corvette abwehren. Auf P2 liegend kam Bernd Schneider in die Box zum Fahrerwechsel. Hier wurde die Mindestaufenthaltszeit um eine Sekunde unterschritten, was von der Rennleitung mit einer Stop-and-Go-Strafe belegt wurde.

Hari Proczyk kam dennoch als Zehnter ins Ziel und konnte so noch einen Punkt für die Meisterschaft holen.

 

Teamchef Hari Proczyk: „Das ist für uns natürlich ein riesiger Pluspunkt gewesen, dass wir Bernd (Schneider) an diesem Wochenende bei uns im Team hatten. Wir können enorm viel von ihm lernen und er hat uns beim Qualifying auch gezeigt, was in ihm steckt und dass auch das Auto gut passte.

Die Bedingungen beim Rennen am Sonntag waren extrem, Bernd hat hier einen super Job gemacht und das Auto vorne gehalten.

Aber das hat alles nicht viel genützt, denn wir bekamen wegen zu kurzem Aufenthalt in der Boxengasse beim Fahrerwechsel eine Strafe aufgebrummt. Das hat uns das Podium gekostet.“

 

Bernd Schneider:„Ich habe nicht mit dem tollen Ergebnis im Qualifying gerechnet, das war ein Mega-Einstand für mich beim ADAC GT Masters mit HP Racing. Wir hatten ein gutes Qualifying-Setup gefunden und meine Runde hatte perfekt gepasst. Beim ersten Rennen am Samstag war das Setup noch nicht ganz optimal, aber wir haben noch das Beste daraus gemacht. Heute waren wir eine knappe Sekunde zu früh mit dem Boxenstopp fertig, das kann passieren.  

Es macht Spaß, mit dem Team zu arbeiten. Alle sind sehr engagiert, motiviert und die Zusammenarbeit klappt sehr gut.

 Mein nächster Einsatz im ADAC GT Masters ist für die Veranstaltung auf dem Nürburgring geplant.“


07.06.2015

HP Racing mit Mercedes-Benz auf dem Red Bull Ring 

• Gute Leistungen vom Team werden nicht belohnt

• Vorzeitiges Ende in beiden Rennen wegen technischen Defekten

• Blick nach vorne auf das nächste Rennen 

 

Die zweite Runde beim ADACT GT Masters fand am letzten Wochenende auf dem österreichischen Red Bull Ring statt, auf dem in zwei Wochen die Formel 1 beim Grossen Preis von Österreich gastieren wird. Bei hochsommerlichen Temperaturen setzte das Team HP Racing einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ein, der von den beiden Piloten Hari Proczyk (AUT) und Andreas Simonsen (SWE) gesteuert wurde.

Die beiden Qualifyings verliefen für das Team nicht zufriedenstellend. Proczyk setzte den Flügeltürer in seinem Turn auf P17, Simonsen erreichte P15.

 

Am Samstag ging Prozcyk ins erste Rennen und konnte sich in den ersten beiden Runden schon bis auf P12 vorkämpfen, bis der Einsatz des Safety-Cars wegen eines Unfalls die Aufholjagd beendete und das Fahrerfeld wieder zusammenrückte. Nach dem Restart steckte der Österreich im Verkehr fest, pushte aber weiter und versuchte, Plätze gutzumachen. Ein plötzlich auftretender Defekt an der Bremse in Runde 13 beendete aber abrupt den Fight von Proczyk, der sich zu diesem Zeitpunkt schon auf P11 befand. Enttäuscht mußte der Rennfahrer den Mercedes-Benz an der Strecke abstellen.

 

Andreas Simonsen startete sehr gut ins zweite Rennen am Sonntag, machte dabei acht Platzierungen gut und konnte danach seinen SLS schadlos durch einen Unfall hindurchschleusen, der sich direkt nach dem Start ereignete und das Safety-Car für eine Runde auf den Plan rief. Simonsen konnte sich im vorderen Feld weiter behaupten und übergab den GT3-Wagen an Hari Proczyk.

Der Boxenstopp und die Übergabe an Hari Proczyk klappten ohne Probleme und der Österreicher brachte den SLS wieder ins Rennen. Ein erneuter technischer Defekt zwang Proczyk das Fahrzeug vor Rennende enttäuscht an die Box zu bringen und es dort abzustellen.

 

Andreas Simonsen: „Wegen eines technischen Defekts konnten wir keine besseren Ergebnisse in den Qualifyings erreichen. Am Samstag waren wir gut unterwegs. Schade, dass sich die Bremsscheibe während Haris Stint im ersten Rennen verabschiedete und es damit beendete.

Heute hatte ich einen sehr guten Rennstart und konnte in der Startphase von P15 bis auf P7 vorfahren. Leider musste dann Hari das Rennen wegen eines technischen Defekts am Auto vorzeitig abbrechen.“

 

Hari Proczyk (Teamchef): „Das war ein Wochenende zum Vergessen. Im zweiten freien Training konnten wir noch die zweitschnellste Zeit holen, mussten dann aber in den Qualifying wegen eines Defektes zurückstecken und erreichten keine guten Platzierungen. Andreas und ich machten bei den Starts zwar viele Plätz gut, aber das hat am Ende nichts genutzt, weil wir in beiden Rennen das Auto vorzeitig abstellen mußten.

Wir haken das ab und schauen nach vorne zum nächsten Rennen.“

Momentan liegen Andreas Simonsen und Hari Proczyk mit je 30 Punkten auf P8 in der Gesamtwertung beim ADAC GT Masters.


26.04.2015

Doppelpodium für neues HP Racing – Team beim ADAC GT Masters

• Erfolgreicher Einstand beim ADAC GT Masters in Oschersleben

• Andreas Simonsen und Hari Proczyk teilen sich einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3

• Zwei dritte Plätze durch starke Teamleistung 

 

Mit HP Racing hat der Österreicher Hari Proczyk in dieser Saison sein eigenes Team ins Rennen geschickt. Neben der geplanten Teilnahme an verschiedenen Langstreckenrennen und dem DMV-GTC Pokal hatte das Team am vergangenen Wochenende sein Debut beim ADAC GT Masters in Oschersleben (DEU) mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Zur Verstärkung hat sich Proczyk den erfolgreichen Rennfahrer Andreas Simonsen aus Schweden ins Boot geholt, der mit dem SLS schon international Erfolge feiern konnte. 

Erste positive Ergebnisse erreichte das Team am Freitag schon in den beiden freien Trainings. Andreas Simonsen und Hari Proczyk fuhren je die zweit- und drittschnellste Rundenzeit mit ihrem Flügeltürer und legten damit schon die Grundlage für das erfolgreiche Wochenende.

 

Im zweiteiligen Zeittraining, das am gleichen Tag am späten Nachmittag stattfand, muss jeder der Rennfahrer um den Startplatz für seinen Rennstart am Samstag und Sonntag kämpfen. Proczyk erreichte P8 und somit einen Startplatz aus der vierten Startreihe für das erste Rennen und Simonsen konnte mit P5 noch einen drauflegen. Er startete aus Reihe 3 am Sonntag.

 

Beim turbulenten Start zum ersten Rennen am Samstag um 13.15 Uhr konnte Proczyk bereits in den ersten engen Kurven vier Plätze bis nach P4 gutmachen, den er souverän bis zum Fahrerwechsel zur Hälfte des Rennens behielt. Der Wechsel auf den Schweden verlief problemlos und verschaffte dem Team einen weiteren Platzgewinn. Simonsen erreichte eine gute Pace und vergrößerte während seines Stints den Vorsprung zum Viertplatzierten und setzte dabei den vor sich fahrenden Ludwig im Mercedes Benz noch stark unter Druck. Eine Safety-Car-Phase in den letzten fünf Minuten des Rennens verhinderte aber einen möglichen Angriff. P3 im ersten Lauf und somit ein Platz auf dem Podium war eine Riesenfreude für das neu gegründete Team.

 

Am Sonntag startete Andreas Simonsen problemlos von P5 und konnte sich kurz danach gleich um einen Platz verbessern, den er dann problemlos zum Fahrerwechsel in die Box brachte. Proczyk übernahm den SLS, reihte sich wieder auf P4 in das Renngeschehen ein und hielt diesen bis kurz vor Rennende. Der Ausfall des Führenden verschaffte Hari Proczyk und dem Team in den letzten Runden den Sprung auf Platz drei und damit den zweiten Platz auf dem Podium an diesem Wochenende.

 

Andreas Simonsen: „Das war ein tolles Wochenende mit dem neuen Team. Wir hatten uns erst kurz vor Saisonstart auf eine Zusammenarbeit verständigt und deshalb war es für uns eine besondere Freude, dass wir in dem starken Umfeld so erfolgreich waren. Das Team hat einwandfreie Arbeit geleistet und uns ein top vorbereitetes Auto hingestellt.“

 

Hari Proczyk: „Wir sind überglücklich über den Erfolg am Wochenende. Alle im Team haben ihr Bestes gegeben und alles richtig gemacht. Als komplett neues Team bei der ersten Rennveranstaltung zweimal auf das Podium zu kommen ist schon eine richtig gute Leistung. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Rennen.“

 

Die Rennen im ADAC GT Masters werden immer live auf SPORT1 in Deutschland, Österreich und Schweiz übertragen. Weiterhin gibt es umfangreiche Online- und Mobile-Berichterstattung auf sport1.de.